Ledaig 1997 IM DunBheagan Tokaj Wood Finish

Ledaig 1997 IM DunBheagan Tokaj Wood Finish

Dass mir die Whiskys der Tobermory Distillery gut schmecken, daraus mache ich ja nun wirklich kein Geheimnis. Neulich (ist auch schon wieder eine Weile her ...) habe ich mich mit meiner Frau (die diese Vorliebe in begrenztem Maße durchaus teilt) und drei Samples zusammengesetzt. Bei letzteren handelte es sich allesamt um Ledaig-Abfüllungen, also die rauchige Variante aus Tobermory.

Die erste davon, der Ledaig 1997 IM DunBheagan Tokaj Wood Finish, stammt von Ian MacLeod, einer Firma, die nicht nur als unabhängiger Abfüller unterwegs ist, sondern auch eigene Destillerien (Glengoyne und Tamdhu) besitzt, selbst blended und allerlei andere Spirituosen (Rum, Gin, Vodka) vertreibt. Ganz schön vielseitig ...

Den Whisky hatte ich schon vor längerer Zeit als Sample gekauft, und gereizt hatte mich das ungewöhnliche Finish. Tokajer ist ein Süßwein aus dem gleichnamigen Weinanbaugebiet in Ungarn (und zum Teil in der Slowakei) und als solcher durchaus bekannt, aber wenn es um die Reifung von Whisky geht, dann zieht man meistens andere Süßweinfässer vor.

Die vorliegende Abfüllung wurde im März 1997 destilliert und 2008 abgefüllt und ist mit einem Alter von 11 Jahren beschriftet. Bei dem genannten Fasstyp handelt es sich um ein Finish. Vermählt wurden die Fässer #91031 und #91032. Das hat dann für 840 Flaschen gereicht, die mit 46% abgefüllt wurden.

Colour: M7 - Safran

Nose: Oh ja, das ist ein Ledaig, ganz ohne Frage! Schon die allererste Nase strotzt vor Gummi, Öligkeit, Rauch und Maggi - ganz typisch Ledaig eben. Trotz der "nur" 46% ist der Alkohol in der Nase sehr präsent. Unter dieser Wolke destillerietypischer Noten finden wir Salz, dunkle Schokolade, vielleicht ein bisschen Menthol oder etwas ähnlich Ätherisches, eine gewisse Bissigkeit und Schärfe sowie eine intensive Würzigkeit. Der Begriff "überwürzt" kommt uns in den Kopf, so als hätte er mehr Würze, als ihm gut tut.

Taste: Vorne im Mund hat der Ledaig weniger Alkohol als in der Nase, ist geradezu ein bisschen wässrig. Aber im Hals wird er dann intensiv alkoholisch, sehr würzig, rauchig, auch süß - und diese Süße nimmt im Laufe der Zeit deutlich zu. Irgendwo sind noch leichte Noten, die mich an schweren, erdiger Rotwein erinnern, ganz ohne Fruchtigkeit.

Finish: Hier waren wir uns überhaupt nicht einig. Während meine Frau über den Hals hinaus kein wirkliches Finish gefunden habt, habe ich es bis tief hinunter gespürt, und zwar angenehm warm.

Wertung:

Das war ein sehr typischer Ledaig, vor allem wegen seines sehr deutlich zu findenden Destilleriecharakters. Man könnte fast sagen, dass er es ein bisschen übertreibt. Nicht schlecht, aber eine ganze Flasche davon brauche ich jetzt nicht. Gut, dass mein Regal dafür sowieso viel zu voll ist.

Der Whisky in der Whiskybase: 3016

Zur Destillerie gehts hier: Tobermory

Blind Sample 08/2017

Blind Sample 08 2017

Im letzten Urlaub waren wir in Campbeltown und hatten im Shop von Cadenhead's so allerlei Flaschen des neuen Longrow Red (Malbec Cask Finish) gesehen. Der hätte mich schon gereizt. Da wir aber an diesem Tag noch anderes vorhatten (Destilleriebesichtigung, Warehousetasting und so), hatte ich auf diese Abfüllung verzichtet. Wir waren ja noch zwei Tage in der Stadt, und im Laden standen reichlich Flaschen ...

Denkste! Abends im Hotel konnten wir einen wahren Nachrichtensturm über den neuen Whisky verfolgen, und mir wurde erst da klar, dass der ganz frisch (nämlich an diesem Tag) veröffentlicht worden war. Und am nächsten Tag - wie sollte es anders sein - war natürlich nichts mehr da!

Nun ja, dann schauen wir uns mal bei Flaschenteilungen und Samples um. Muss ja auch nicht immer gleich eine große Flasche sein, davon stehen sowieso genug im heimischen Regal. Also Sample! Und vom Verkäufer - seines Zeichens Brand Ambassador bei Campari - bekam ich dann auch noch ein Blind Sample dazu, also unbeschriftet und ohne Informationen, mit der üblichen Chance, sich zu blamieren, wenn man anfängt zu raten. Und um dieses Blind Sample soll es im Folgenden gehen.

Colour: M8 - Kupfer

Nose: Der erste Eindruck in der Nase ist ... merkwürdig. Es riecht nach Senf (süßer, würziger Senf), Brühwürfeln und Essig. Jedenfalls nicht nach Whisky. Es ist auch kaum Alkohol zu finden. Dann kommt langsam eine leichte Süße, die auch intensiver wird. Die Hoffnung, dass damit nun eher typische Whiskyaromen freigesetzt werden, wird aber schnell wieder zunichte gemacht, und zwar durch Gewürzgurken. Doch, ehrlich! An diesem Whisky habe ich echt lange gerochen, aber die vorherrschende Assoziation ist wirklich die von herzhaften Lebensmitteln. Immerhin wird der Eindruck im Laufe der Zeit noch weicher und süßer. Aber merkwürdig bleibt es, und wir fragen uns, wie das wohl auf der Zunge weitergehen soll.

Taste: Die Antwort ist ungefähr genauso überraschend wie der Geruch. Der Whisky schmeckt nämlich wie ein richtiger Whisky. Und gar kein schlechter! Auf der Zunge hat er deutlich mehr Alkohol als in der Nase. Und der Alkohol steht ihm gut, trägt zu einem markanten, sogar etwas bissigen Geschmackserlebnis bei. Ob da auch Rauch ist, da werden wir uns nicht ganz einig. "Vielleicht ein bisschen" ist die Kompromissformel. Deutlich ist dagegen eine leichte Holznote (aber nicht so viel, dass es bitter wird) und frische Gerste. Abgerundet wird das Ganze durch eine angenehme Süße, genau im richtigen Maß für eine ausgewogene Gesamtkomposition.

Finish: Der Abgang ist mittellang, im Mund bleibt eine gewisse Schärfe und Wärme, die Süße geht eher mit ab.

Wertung:

Ich kann mich nicht erinnern, zuvor schon einmal ein so merkwürdiges Whiskyerlebnis gehabt zu haben. Diese Nase ist schon für sich genommen irritierend, und dass der Geschmack anschließend so völlig anders daher kommt, macht die Sache dann auch nicht einfacher. Was allerdings dann für ein versöhnliches Ende sorgt: geschmeckt hat der Whisky wirklich gut. Überdurchschnittlich, wie man an den vergebenen Sternen sieht.

Ich wage nun aber keine Prognose, welcher Whisky das denn nun gewesen sein könnte. Wenn ich es herausbekomme, ergänze ich den Artikel um die Auflösung.


Die Auflösung

Bruichladdich Vintage 1992

So, jetzt bin ich schlauer - und absolut angenehm überrascht. Es handelt sich um einen knapp fünf Jahre alten Glenglassaugh von Whiskybroker, den Mario Walter mit seinem Whiskyclub hat abfüllen lassen. Der Whisky hat in einem Ex-Portwein-Fass gelegen, und zwar in einem Octave-Fass. Das ist jetzt kein klassisches Portfass, also vermute ich, dass das Fass schon mit der Absicht der Whiskyreifung mit Port gefüllt wurde. Aber das macht ja nichts, Hauptsache, der Whisky schmeckt am Ende. Da das Fass ziemlich klein ist, brauchte es nicht viel Zeit, um viel Geschmack in den Whisky zu bekommen. Allerdings gibt es dann auch nicht viele Flaschen: gerade mal 86 Stück mit je 50 cl wurden abgefüllt. Die gute Nachricht: es gibt noch welche, und zwar hier. Eine habe ich mir gleich in den Warenkorb gestellt. Nicht nur, weil mich der Whisky (im Mund) wirklich überzeugt hat (und ich sowieso ein Fan von Portreifungen bin), sondern auch, weil ich testen will, ob die beschriebenen Geruchsnoten auch im Wiederholungsfall bestand haben.

Dass sich beim erneuten Tasting durchaus noch einiges ändern kann, zeigt sich übrigens schon daran, dass ich (zumindest in der Nase) nur wenig Alkohol gefunden hatte - der Whisky mit 58,3% aber weiß Gott nicht schlecht versorgt ist. Andererseits hatten wir "vielleicht ein bisschen" Rauch gefunden, was sich als durchaus korrekt herausgestellt hat: es wurde peated spirit verwendet, und der fällt in den Highlands nun mal deutlich dezenter aus als auf den Inseln.

Vielen Dank für das Sample, Mario, und für eine faszinierende Erfahrung.

Der Whisky in der Whiskybase: 99919

Zur Destillerie gehts hier: Glenglassaugh

Tasting: SMWS Juni 2017

Tasting SMWS Juni 2017

Nach einer ganzen Weile raffe ich mich wieder mal dazu auf, ein Tasting im Detail zu beschreiben. Das Problem an Tastings ist, dass man weniger Zeit für den einzelnen Whisky hat als wenn man ihn zu Hause genießt, dafür aber gleich sechs oder mehr Whiskys auf einen einströmen (wenn man das so bildlich sagen darf). Außerdem vermischen sich eigene Eindrücke mit denen der Mitgenießer. Und was für den Abend und die Stimmung perfekt ist, erschwert die Einschätzung der eigenen Eindrücke - und später auch der Notizen. So liegen Tastingaufzeichnungen meist eine ganze Weile herum - man muss das noch so schöne Hobby schließlich auch um die Aktivitäten herum organisieren, die es überhaupt erst ermöglichen. Und manchmal fällt ein Tastingbericht dann der Zeit zum Opfer ...

Auch dieses Tasting ist schon wieder eine Weile her, und die Stimmungslage zu einem Bericht hat allerlei Zustände zwischen "klar schreibe ich einen Artikel" über "schaun mer mal" bis zu "ich glaub, ich lass es lieber" durchlaufen. Dass ich jetzt doch angefangen habe zu schreiben liegt an einer sehr einfachen Tatsache: das Tasting war einfach zu gut, um es unbeschrieben zu lassen!

Michael ist immer auf der Suche nach neuen Tastingthemen. Und obwohl er darin schon sehr gut ist und übers Jahr immer eine tolle Mischung aus anfänger- und fortgeschrittenen-kompatiblen Themen, aus traditionellen und neuen Ideen findet, hatte er dieses Mal die Wahl delegiert, nämlich an seine Kunden - uns. Über seinen Tasting-Mailverteiler hatte er nach Ideen für Tastingthemen gefragt und die besten zur Abstimmung gestellt. Herausgekommen ist ein SMWS-Tasting. Den einen oder anderen Whisky dieses Abfüllers/Clubs, der Scotch Malt Whisky Society (kurz SMWS), hatte Michael schon mal bei anderen Tastings vorgestellt. Diesmal sollte es ein ganzer Abend sein.

Die SMWS ist aus einer privaten Initiative (ein paar Freunde tun sich zusammen und kaufen ein Fass) hervorgegangen und ist heute ein großer Abfüller mit hervorragenden Beziehungen zu vielen Destillerien und einem exzellenten Ruf für die Qualität ihrer Abfüllungen. Man füllt ausschließlich direkt aus dem einzelnen Fass ab, ohne Verdünnung, Färbung oder Kühlfiltrierung. Die meisten Abfüllungen sind Single Malt Scotch Whiskys, aber gelegentlich ist auch mal ein Grain, Bourbon oder neuerdings auch Cognac dabei. Genießen kann man die Whiskys der Society auch in gesellschaftseigenen Bars und bei ausgesuchten Partnern.

Eine weitere Besonderheit zeichnet die Whiskys der SMWS aus: offiziell gibt die SMWS nicht bekannt, aus welcher Destillerie die jeweilige Flasche stammt. Stattdessen gibt es numerische Codes der Form Destillerie.Fass, also zum Beispiel 37.85 (der erste Whisky des Abends). Die erste Zahl steht für die Destillerie (in der Reihenfolge ihres Erscheinens bei der SMWS), die zweite Zahl zählt die Fässer, die die SMWS von dieser Destillerie abgefüllt hat. Warum diese "Geheimniskrämerei"? Man möchte einfach das Image der Destillerie nicht über den eigenen Eindruck stellen. Stattdessen veröffentlicht man ausführliche (und manchmal sehr blumig geschriebene) Namen und Beschreibungen und ordnet die einzelnen Abfüllungen bestimmten Geschmacksprofilen zu, so dass der Käufer wenigstens so einigermaßen innerhalb seines Lieblingsbereiches kaufen kann. Allerdings möchte man dann ja - spätestens hinterher - doch gerne wissen, was man denn im Glas hatte. Deshalb verweigert die SMWS auch keine Auskünfte bezüglich der Destillerien, und so gibt es von anderen Anbietern verschiedene Listen zum nachschauen - diese hier zum Beispiel.

Der Abend startete, wie bei besonderen Tastings üblich, mit einem Dram zum Aufwärmen, oder besser: um die Zunge zu kalibrieren. Dazu gab es einen - ebenfalls schon vertauten - Glen Grant 10yo: nichts wirklich besonderes, eher sehr klassisch, aber gerade deswegen ein hervorragender Startpunkt für eine Reise in unbekannte Gefilde:

37.85 - Cragganmore - “Eastern Promise”

Die Reise in die Welt der SMWS startete mit einem 14 Jahre alten Speysider, der am 01.10.2002 destilliert und 14 Jahre später mit 56.8% in 234 Flaschen abgefüllt wurde. Übrigens hat Michael die jeweilige Destillerie nicht verraten (bzw. erst später), was der Intention der SMWS entsprach und dem Erlebnis des Unbekannten deutlich zugute kam.

Wir hatten diesmal auch keine Farbkarte dabei. Michael stellt zwar die gleiche Farbkarte zur Verfügung, aber seine sind auf einem anderen Drucker ausgedruckt und sehen farblich deutlich anders aus. Um wenigstens den Anschein der Vergleichbarkeit zu wahren (die Farbbeurteilung hängt noch von vielen anderen Kriterien ab wie Betrachtungswinkel, Hintergrund, Lichteinfall, ...), bleibe ich hier bei recht allgemeinen Farbbeschreibungen.

Colour: Hell

Nose: Interessante Geruchswelt! Da ist Holz, Alkohol und eine Würze die irgendwie an Haggis erinnert. Dazu Getreide und eine gewisse Schärfe. Nicht Pfeffer, sondern weniger scharf und mit mehr Geschmacksnoten. Sowas kenne ich von indonesischem Stangenpfeffer, den wir auf Bali mal bekommen haben. Dann süßliche Vanille und wieder etwas scharfes. Erinnert an Mackies, diese schottischen Kartoffelchips, und zwar in der Geschmacksrichtung "Pfeffer".

Taste: Auch auf der Zunge ist eine deutliche Schärfe (diesmal würde ich mich auf Pfeffer festlegen) zu finden, ebenso wie eine leckere Würzigkeit und (natürlich) Alkohol. Was hier noch dazu kommt (im Vergleich zur Nase, wo wir das gar nicht hatten) sind Früchte. Ich kann keine einzelnen Früchte herausschmecken, aber dass es Früchte sind, ist unzweideutig.

Finish: Der Abgang ist stark im Mund, lässt dann im Hals aber deutlich nach und ist dort nur noch leicht zu spüren.

Wertung:

Das war der beste Ex-Bourbon-Whisky, denn ich bisher im Glas hatte! Und das will etwas heißen, hatte ich denselben Satz doch gerade eine Woche zuvor über einen anderen Whisky gesagt. Lecker!

Der Whisky in der Whiskybase: 94427

Zur Destillerie gehts hier: Cragganmore

G8.8 - Cambus - "Botanic gardens and a sawmill"

Selbst unter den SMWS-Abfüllungen war der nächste Whisky durchaus als Besonderheit. Einen Single Grain Whisky hat man nicht alle Tage im Glas. Die Destillerie Cambus liegt in den Lowlands bei Stirling in der Nähe des River Forth, genauer gesagt am Devon, einem seiner Nebenflüsse, und produziert seit 1993 nicht mehr. Dem Vernehmen nach (Wikipedia) wird sie von Diageo noch zur Fassabfüllung und als Lagerhaus genutzt.

Destillerieabfüllungen von Cambus hat es nie gegeben. Aber einige unabhängige Abfüller haben Fässer erworben und diese abgefüllt. So auch die SMWS mit diesem Fass, das am 18.06.1990 destilliert und 26 Jahre später mit 56.7% in 222 Flaschen abgefüllt wurde.

Colour: Hell

Nose: Sehr typisch für Grains zieht und zuerst der Duft von Kleber in die Nase, irgendein Lösungsmittel. Dann frische und fruchtige Noten ein bisschen Holz und deutlich Vanille.

Taste: Auch im Mund ist der Cambus süß und fruchtig. Holz finden wir jetzt nicht mehr, dafür einige metallische Noten und ein wenig, Bitterkeit.

Finish: Der Abgang ist nicht besonders lang, aber auch nicht sonderlich kurz. Also: mittel.

Wertung:

Single Grains spalten unsere Whiskygruppe. (Natürlich nur, was die Meinungen angeht, ansonsten verstehen wir uns schon. ). Ich gehöre zu den Befürwortern, mir schmecken die weichen, fruchtigen Noten, die mit dem Alter (und es gibt einigermaßen erschwinglich durchaus alte Grains) fast intensiver werden anstatt sich abzuschwächen und von Holznoten überlagert zu werden. Andere Mitglieder der Gruppe empfinden Grains als zu flach, zu wenig komplex. Das Schöne an Whisky ist, dass nicht nur jeder seine eigene Meinung haben darf, sondern dass auch jede zusätzliche Meinung, die in die Runde geworfen wird, mehr Anlass gibt, sich mit dem Whisky zu beschäftigen, die Meinung des anderen zu prüfen und den Whisky erneut - und wieder anders - zu genießen.

Der Whisky in der Whiskybase: 94651

Eine Destilleriehomepage habe ich nicht gefunden, deshalb hier die Wikipediaseite: Cambus

77.43 - Glen Ord - "Japanese omlettes with Dunkelweizen"

Glen Ord liegt in den nördlichen Highlands, nicht weit von Inverness entfernt, und ist in zweierlei Hinsicht eine Besonderheit. Zum einen ist sie die erste Destillerie, die sich mit einem Besuch durch Michael (unseren Tasting-Veranstalter, Ihr wisst schon) schmücken durfte. Insofern trägt sie nicht unwesentlich zur Beliebtheit von Single Malt Whisky im Hintertaunus bei, denn dieser Besuch hatte, wie man leicht erkennt, Folgen. Zum anderen hat Glen Ord in den Fünfziger und Sechziger Jahren allerlei aufwändige und interessante Experimente mit der unterschiedlichen Befeuerung (Kohle, Öl, Dampf) der Brennblasen gemacht. Allerdings wohl mit dem Ergebnis, dass es keine Auswirkungen auf den Geschmack des destillierten Whiskys gibt, denn anschließend wurden alle Stills auf die mittlerweile als Standard verbreitete Methode der Dampfbeheizung umgestellt.

Erst am 03.04.2001 wurde der Whisky destilliert, den wir als nächstes im Glas hatten, und nach 14 Jahren in einem 2nd Fill Oloroso Butt wurde er mit 56.3% in 234 Flaschen abgefüllt.

Colour: Mittel. Heller als man bei 14 Jahren in einem Oloroso Butt erwarten würde. Es handelte sich allerdings um ein 2nd Fill Butt. Hier sieht man sehr schön, wieviel Farbe bei der Erstbelegung verloren gehen kann.

Nose: Erstaunlicherweise - immerhin hat der Glen Ord noch 56,3% - finden wir in der Nase überhaupt keine Schärfe. Der Whisky ist ganz weich, erinnert fast an einen hochwertigen Weinbrand (Metaxa?). Dazu passen auch die Trauben, die wir riechen. Weniger allerdings die ebenfalls vorhandenen Biernoten, und auch das Holz passt eher zu einem Whisky.

Taste: Auch im Mund kommen Gedanken an Trauben. Der Glen Ord erinnert an einen alten Rotwein, schmeckt nach dunklen Früchten (Trauben? Beeren?) und gibt sich - im Gegensatz zur Weichheit in der Nase - ganz schön bissig und würzig.

Finish: Der Abgang ist mittel, nicht sehr spektakulär.

Wertung:

Auch wenn der Glen Ord immer noch ein überdurchschnittlicher Whisky ist: so ganz mein Geschmack ist er nicht.

Der Whisky in der Whiskybase: 90938

Zur Destillerie gehts hier: Glen Ord

7.149 - Longmorn - "Indulgent luxury"

Nach der Pause ging es weiter mit einem Longmorn. Diese eher unbekannte Destillerie liegt in der Speyside, nur einen kurzen Fußmarsch von Benriach entfernt. Dass sie nicht so bekannt ist, liegt daran, dass der größte Teil der Produktion in die Blends von Chivas Regal geht. Nicht aber dieses Fass, dass es direkt in die Flasche geschafft hat.

Naja, wenn man 26 Jahre "direkt" nennen will ... destilliert am 15.06.1990, abgefüllt mit 59.2%. Herausgekommen sind gerade einmal 141 Flaschen.

Colour: Dunkel

Nose: Holz! Holz!! Holz!!! Ich habe noch nie einen Whisky erlebt, bei dem das Holz so dominant in der Nase ist. Ansonsten habe ich mir auch gar keine Notizen gemacht. Wenn da also noch etwas anderes war, dann muss es wirklich vernachlässigbar wenig gewesen sein.

Taste: Auf der Zunge sieht das schon anders aus. Zwar sind auch hier deutliche Holznoten vorhanden, aber daneben beißt der Alkohol, und wir finden Ananas, oder vielleicht Ananassaft. Mit ein paar Tropfen Wasser verschwindet der Alkohol fast völlig, aber es erscheinen einige tropische Früchte, ohne dass wir jetzt genau sagen können, welche das sind. Am Schluss setzt sich dann wieder die Ananas durch. Noch erwähnenswert: der Longmorn breitet sich auf der ganzen Zunge aus, belegt sie ziemlich vollständig.

Finish: Dass der Longmorn die Zunge gelegt ist dann auch gleich die Beschreibung des Abgangs. Er geht nämlich eigentlich gar nicht ab, weil er nicht weiter kommt als zur Zunge. Dort hält er sich allerdings durchaus lange.

Wertung:

Kein wirklich schlechter Whisky, aber wirklich seeehr eindimensional in seinen Aromen. Ganz klar der Verlierer des Abends.

Der Whisky in der Whiskybase: 96654

Eine Destilleriehomepage habe ich nicht gefunden, deshalb hier die Wikipediaseite: Longmorn

9.117 - Glen Grant - "Comfort and Contentment"

Letzten März, bei unserem Besuch der Nürnberger Whiskymesse, hatte ich selbst eine SMWS-Mitgliedschaft abgeschlossen, und als Dram "auf die Mitgliedschaft" hatte man mit einen 9.116 spendiert. Der war mir sehr gut im Gedächtnis geblieben, und so wusste ich hier vorab, dass es sich bei der "9" um einen Glen Grant handelte. Am 25.04.1995 destilliert, 21 Jahre später abgefüllt und mit 55,3% in jeder der 284 Flaschen. Die Fassbeschreibung sagt: "1st fill american oak ex-PX Hogshead Finish". Anlass zur Spannung also.

Colour: Dunkel

Nose: Ein wenig Alkohol, ein wenig Holz, dann übernimmt der Sherry. Allerdings nicht sehr intensiv, die Aromen sind nur mäßig intensiv. Mit dem Sherry kommen Trockenfrüchte (vielleicht Pflaume?), Rumtopf, Trauben. Zur klassischen Sherrylagerung fehlen nur die Rosinen. Die allerdings finden wir nicht.

Taste: Auf der Zunge dominiert zunächst der Alkohol, der Whisky wirkt allgemein recht trocken. Holznoten sind da, und Süße. Der Whisky zieht spürbar Speichel, ein Zeichen seines Alters. Sherrynoten sind wieder eher zurückhaltend.

Finish: Das Finish ist mittellang.

Wertung:

Auch nicht wirklich meiner. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich ihn unwillkürlich mit seinem "Fassvorgänger" verglichen habe, der wirklich vor Aromen nur so sprühte. Natürlich weiß ich, dass das nicht gut ist, aber was kann man schon machen gegen seinen eigenen Kopf? Vielleicht hätte ich den Glen Grant als angenehm zurückhaltend und elegant empfunden, wenn ich seinen Vorgänger nicht gekannt hätte.

Der Whisky in der Whiskybase: 94655

Zur Destillerie gehts hier: Glen Grant

29.194 - Laphroaig - "Sausage sandwiches and oil rigs"

Zum Abschluss gab es noch einen Kandidaten für den Tagessieg. Laphroaig mit seiner rauchigen und medizinischen Destillerienote, noch dazu aus einem Einzelfass: das kann ein Fest werden. Es gab einen 16-jährigen Tropfen aus einem Ex-Bourbon-Fass, ganz klassisch. Destilliert am 01.07.1999 und mit 50.7% in 138 Flaschen abgefüllt.

Colour: hell

Nose: Wie kann ein Laphroaig wohl riechen? Nach Laphroaig natürlich! Salz, Meer, Medizin, Jod, Rauch, Seetang - alles, was man erwartet ist da. Und alles in einer fein abgestimmten Komposition, aus der keine Note störend heraussticht, in der aber auch keine Note untergeht.

Taste: Wie kann ein Laphroaig wohl schmecken? Nach Laphroaig natürlich! Salz, Meer, Medizin, Jod, Rauch, Seetang - alles, was man erwartet ist da. Und alles in einer fein abgestimmten Komposition, aus der keine Note störend heraussticht, in der aber auch keine Note untergeht.

Ja, genau! Diesen Absatz habe ich (bis auf "schmecken" statt "riechen") von oben kopiert. Warum? Weil es einfach stimmt.

Finish: Der Abgang ist lang und warm, so dass man von jedem Schluck lange etwas hat.

Wertung:

Ein echter Brecher! Stark, aber absolut stimmig. Sehr lecker. Und dabei eine tolle Abbildung des Destilleriecharakters. Wer sich bei Laphroaig zu Hause fühlt, der hat hier sozusagen den Hausschlüssel in der Hand.

Der Whisky in der Whiskybase: 93910

Zur Destillerie gehts hier: Laphroaig

Und nun? War der Laphroaig der krönende Abschluss? Hat er alle bisherigen Ranglisten aufgerollt und sich an die Spitze des Tastings gesetzt? Für die meisten Teilnehmer des Abends galt hier ein ganz klares "ja"! Für mich nur fast, und beinahe bedauere ich es. In meinen Augen hat der Cambus den Laphroaig in einem Wimpernschlagfinale geschlagen. Ich mag alte Single Grains und hatte gerade in den letzten Monaten die Gelegenheit, einige Vertreter dieser Spielart zu genießen. Deshalb war es vielleicht die derzeitige Laune, die bei mir den Ausschlag für den Cambus gegeben hat. Oder meine Tagesform? Wer weiß, wie dasselbe Tasting vor einem Jahr ausgegangen wäre. Oder in einem Jahr.

Eines aber bleibt dem Laphroaig unbenommen: das Gefühl des "ich bin wieder da", die Bilder von Islay und der Destillerie, die vor dem geistigen Auge auftauchen: das schafft kein Single Grain!

Wieder ein toller Abend mit Malt'n'Taste, wieder sechs exzellente Whiskys (wenn ich bei den einzelnen Whiskys mal etwas anderes gesagt habe, dann war das Jammern auf ganz hohem Niveau!), wieder ein Abend mit guten Freunden. Und sollte ich das wirklich noch nie gesagt haben: wir kommen immer gerne wieder!

The Temple Bar Signature Blend

The Temple Bar Signature Blend

Losglück ist sonst nicht so meins. OK, die Tickets für das Ardbeg-Dinner damals waren schon klasse, aber unter normalen Umständen hätte ich mein Losglück - zumindest in der "Sektion Whisky" - damit eigentlich auf Jahre hinaus aufgebraucht haben müssen ...

Hab ich aber wohl nicht. Neulich verloste Mareike von Irish Whiskeys fünf Miniaturen des The Temple Bar Signature Blend an Blogger. Und was war? Mitgemacht, Glück gehabt, zugeschickt! Und dann stand er vor uns im Glas.

Die Temple Bar ist der Pub im Dublin. Das Gelände geht zurück auf das 17. Jahrhundert und auf einen Sir William Temple, der auf dem Areal sein Haus baute. Und auch wenn der Name eigentlich gar nichts mit einer Bar im Sinne von Getränkeausschank zu tun hat (ein Bar, ursprünglich Barr, war eine Sandbank, eine Erhöhung im Mündungsgebiet eines Flusses), so passt die sprachliche Übereinstimmung der Worte doch nur zu gut zum heutigen Verwendungszweck.

Es gibt in Irland eine (etwas eingeschlafene) Tradition, dass Pubs ihren eigenen Whiskey haben. Natürlich brannte nicht jeder Pub selbst, aber der Whiskey lag in Fässern im eigenen Keller. Und da konnte man - wie jede Destillerie im eigenen Warehouse - natürlich viel Eigenständigkeit erzeugen: Stichworte Fassmanagement und Finish. Tom Cleary, heutiger Besitzer der Temple Bar, hat sich dieser Tradition angenommen und lagert Fässer im eigenen Keller, die dann unter dem Label "Temple Bar" abgefüllt, ausgeschenkt und verkauft werden.

Der Signature Blend besteht - natürlich - aus irischen Whiskeys, die in Ex-Bourbon- und Portwein-Fässern gelagert wurde. Ich habe keine Angabe gefunden, ob es sich um ein Port-Finish oder um eine Vermählung von Fasstypen handelt. Alles wurde landestypisch dreifach destilliert, und abgefüllt wurde der Whiskey mit 40%.

Colour: M6 - Ocker

Nose: Das erste, was uns in die Nase steigt, sind Zitrusnoten (Zitrone), leicht herb, wie von der Schale der Frucht, eine erste Erinnerung an Gin. Alkohol ist nicht sehr intensiv vertreten, dafür eine ganz leichte, buttrige Note (Öl? Fett?), Holz, wenig Vanille. Insgesamt ein, tja, wie soll ich sagen ... ein etwas "whiskeyfremder" Eindruck, aber sehr angenehm. Wenn man das Glas einen Moment warm hält, dann werden die Aromen deutlich süßer, alles riecht mehr nach Whiskey, man fühlt sich wieder zu Hause. Interessanter Effekt: wenn man einmal kurz und kräftig am Glas riecht (also genau so, wie man es nicht machen sollte ), dann ist der Gin-Eindruck wieder da: pfeffrige Eindrücke, sogar etwas Wacholder.

Taste: Im Mund finden wir zunächst mehr Alkohol als gedacht, dazu Holz, eine leichte Bitterkeit auf der Zunge, Fruchtaromen. Portnoten (Trockenfrüchte, wenig Rosinen, alles ein bisschen herber, dunkler, fruchtiger und schwerer als bei Sherry) erscheinen beim Schlucken, genau in dem Moment, in dem der Whiskey den Hals passiert. Wir wiederholen das Experiment "aus der Nase" und lassen einen Schluck nur ganz kurz im Mund, schlucken dann schnell. Die Fruchtnoten, vor allem in der hinteren Mundhöhle, werden stärker, drängen die Holz- und Portnoten zurück. Und der Gin-Eindruck ist wieder da. Wir haben sogar den Eindruck, dass er bei jedem Schluck ein bisschen mehr zur Geltung kommt.

Finish: Der Abgang ist im Mund mittellang, danach eher kurz. An der Aromenwelt ändert sich nichts mehr im Vergleich zur Tastingphase.

Wertung:

Das ist ja mal ein spannender Whiskey! Irgendwie geht man ja doch immer mit Vorurteilen (oder, na ja, bestimmten Erwartungen) an einen Whisk(e)y heran. Dei einem irischen Blend erwartet man ein weiches und rundes Gesamtbild, überwiegend klassische Aromen und - bei Trinkstärkeabfüllung - nur wenig oder zumindest sehr gut eingebundenen Alkohol.

Und eigentlich ist das auch alles da. Aber dahinter (daneben? darunter? darüber?) sind völlig unerwartet immer wieder diese Gin-Elemente. Natürlich ist das nur ein sehr vager Begriff, weil Gin mit seiner großen Vielfalt kaum genau zu fassen ist, aber irgendwas davon ist definitiv da. Hätte nicht meine Frau (die viel besser riecht als ich), darauf bestanden, dann hätte ich das vielleicht sogar als "kann gar nicht sein, da hab ich mich vertan" zur Seite gelegt. Ich habe auch mal nach anderen Tastingnotes zum Temple Bar geschaut, ohne dass ich irgendewelche Hinweise auf diese Aromen gefunden hätte. Aber da waren sie definitiv.

Und was mache ich jetzt daraus? Anscheinend zeigt sich der Whiskey nicht jedem gleich. Uns jedenfalls hat er sich in einem ungewöhnlichen, aber sehr spannenden und vor allem sehr leckeren Bild gezeigt. Vielleicht sollten wir den Temple Bar bei Gelegenheit nochmal probieren. Es besteht zwar die Gefahr, dass er dann "ganz normal" schmeckt und das Bild zerstört, das wir jetzt von ihm haben. Aber diese Neugier ... wird vermutlich siegen.

Vielen Dank an Mareike für das Sample und einen faszinierenden Whiskey.

Der Whiskey in der Whiskybase: 94760

Zur Bar gehts hier: The Temple Bar

Zum Irish Whiskeys Shop gehts hier: Irish Whiskeys

Ledaig 2005 SV für Kirsch

Ledaig 2005 SV für Kirsch

Dass die Whiskys aus Tobermory zu meinen Favoriten gehören, habe ich wohl schon mehrfach erwähnt. Zu den besten Abfüllungen dieser Destillerie gehören die getorften Ledaig von Signatory, insbesondere die aus der Cask Strength Collection. Da gibt es diverse 1st Fill Sherry Butts, die der Reihe nach im Alter von etwa neun bis elf Jahren abgefüllt werden, alle als Einzelfassabfüllung, alle in Fassstärke - und eines besser als das andere.

Diesmal war Fass #900154 an der Reihe, wie schon angedeutet ein 1st Fill Sherry Butt, das für Kirsch Whisky abgefüllt wurde, und zwar mit 57,3%. 653 Flaschen sind am 18.01.2017 herausgekommen. Und weil der Whisky am 08.11.2005 destilliert wurde, darf er sich "11 years old" nennen.

Ob er sich in die Reihe der exzellenten Tropfen dieser Serie einreiht oder wie bei der Etikettfarbe (rot!) ausschert, das war zu prüfen ...

Colour: M8 (Kupfer)

Nose: Bei der Stärke kein Wunder: der Alkohol meldet sich zuerst und deutlich in der Nase. Wenn er verflogen ist (oder man sich vorsichtig um ihn herum gefächert hat), dann erscheint die typische Destillerienote: ölig, würzig, Gummi und (für manche) Maggi. Der Rauch ist ebenfalls vorhanden, gibt sich aber im Vergleich mit den Kollegen aus den Nachbarfässern eher dezent. Gerste riechen wir, kräftigen Sherry, dazu irgendeine süße Frucht. Wir sind uns nicht sicher, einigen uns aber schließlich auf reife, gegrillte Ananas als "best guess". Ein kleines bisschen Schinken kommt noch aus dem Rauch hervor, so dass wir uns im Zusammenhang mit der Ananas (nicht ganz ernst gemeint) an Toast Hawaii erinnert fühlen.

Taste: Auch auf der Zunge sticht zunächst der Alkohol hervor. Dann Rauch und Torf (oder besser: Moor), und wieder Sherry. Süß ist er, und scharf, wobei die Schärfe nicht vom Alkohol kommt. Eher Pfeffer(?) oder ein anderes scharfes Gewürz - Gewürze sind ohnehin deutlich zu schmecken. Insgesamt steht ihm diese Bissigkeit aus Würze und Schärfe durchaus gut. Aber auch, wenn ich das ein bisschen hervorhebe, ist der Ledaig insgesamt durchaus ausgewogen zwischen Süße und Schärfe, Sherry und Rauch.

Finish: Der Abgang ist mittellang und ... tja, etwas lahm. Schade, ein imposantes Finish hätte man ihm noch gegönnt.

Wertung:

Trotz des Nachlassens im Abgang ist das ein ganz feiner Whisky. Er stellt sich definitiv in eine Reihe mit seinen Nachbarfässern, auch wenn ich feine Unterschiede zwischen den Abfüllungen nicht wirklich beurteilen kann. Zu lange ist es schon her, dass ich die anderen im Glas hatte. Tja, da werde ich wohl bei Gelegenheit mal eine gezielte Kreuzverkostung machen müssen. Und schon habe ich wieder eine Aufgabe, auf die ich mich freuen kann!

Der Whisky in der Whiskybase: 95251

Zur Destillerie gehts hier: Tobermory

Whisky ist ein alkoholisches Getränk. Gehen Sie verantwortungsbewußt damit um. Genießen Sie Qualität in kleinen Mengen. Gefährden Sie nicht Ihre Gesundheit.

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